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Florian Bailey über Social, User und Online Strategie

Archive for the ‘Usability’ tag

Dem Kunden oder User zuhören…

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Mark Hurst hat in seinem aktuellen Newsletter von Good Experience, den alten Punkt wieder betont. Echte Innovation entsteht, wenn man den eigenen Kunden oder Usern zuhört, was ihre BedÜrfnisse sind.

Listen to a customer

One of my core beliefs is this: to make something good, ask someone what they need. That is to say, ask the person you’re serving what they need, as opposed to what journalists want to cover – or what bloggers want to review – or what investors want to brag that they’re involved in. Ask the person you serve what they need, then listen.


Abstrahieren – vom Wunsch zum BedÜrfniss

Eigentlich ist das ein einfacher Grundsatz, dem jeder zustimmt und der fast ein Klischee ist, aber er wird fast immer falsch umgesetzt. Dem Kunden zuhören, bedeutet nie, dass es nur darum geht herauszufinden was der Kunde sagt. Es geht darum, herauszufinden was er tatsächlich braucht oder wÜnscht.

Im Usability Labor gibt es den klassischen Grundsatz, nicht auf das zu hören was die Getesteten sagen, sondern sich anzusehen was sie tun. Meistens gibt es zwischen beidem deutliche Diskrepanzen.

Hinter jeder geäußerten Absicht eines Kunden, steht ein tieferes abstraktes BedÜrfnis.

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Geschrieben von Florian

20. Dezember 2009 um 16:50

Design Patterns

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Am ECM Summit 2009 habe ich einen Vortrag Über Design Patterns im User Interface Bereich gehalten. Eine prinzipielle EinfÜhrung in das Thema und warum Patterns relevant sind.

Design Patterns – Warum Patterns benutzen
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Geschrieben von Florian

8. Dezember 2009 um 09:16

Abgelegt in Usability

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Ist die Applikation mailable?

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Zwischen all den Widgets, APIs, RSS Feeds, Facebook Apps und sonstigen Features verschwinden die Web Kernfunktionen manchmal aus dem Blick. Eine dieser Kernfunktionen ist Email.

„Na klar“ sagt da jedes Web-Projekt „wir verschicken ganz viele Erinnerungen/Notifications/whatever per email“.

Aber es geht nicht darum, ob das System Emails verschicken kann sondern darum, ob der User Emails mit Links zu dem jeweiligen Projekt verschicken kann. Und zwar zu dem Element der Applikation zu dem er eben gerade einen Link verschicken will.

mailable

Wenn ich einen tollen Blog Eintrag finde, möchte ich meistens eben nicht auf das Blog hinweisen, sondern zuallererst auf den einzelnen Eintrag. Dazu gibt es Permalinks, die ein wichtiger Faktor waren bei der Verbreitung der Blogs.

Hat die Applikation Permalinks fÜr alle relevanten Elemente?

Bei jedem Einzelelement einer Applikation sollte es möglich sein die URL zu nehmen und sie an einen Freund zu mailen. Das hat natÜrlich auch den Nebeneffekt einer besseren Suchmaschinenoptimierung.
Email ist immer noch unser online Standard Kommunikationsmedium wenn ich es nicht fÜr meine Applikation nutze könnte ich sie genauso auf einem USB-Stick vertreiben.

Ein Beispiel ist auch Flickr, erst nach dem jedes Foto eine fixe URL hatte beschleunigte sich das Wachstum „Hey schau mal das Foto“ ist als Werbung einfach nicht zu Übertreffen.

Passender Artikel von Read Write Web

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Geschrieben von Florian

7. Juli 2008 um 17:49

Abgelegt in Viralität,Web applications

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Status: Tod

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Social Applications haben oft unvorhergesehene Konsequenzen, wie alle neuen Kommunikationsformen ändern sie traditionelles Verhalten. Ein Beispiel ist der Status einer Beziehung, bereits durch SMS wurde das Beenden einer Beziehung einfacher „es ist Schluss“ geht mit T9 schneller und ist angenehmer als mit dem Partner tatsächlich kommunizieren zu mÜssen.

StudiVZ und andere Netzwerke haben das ganze noch eine Spur einfacher gemacht, man ändert einfach das Datenfeld fÜr Beziehungsstatus von „Beziehung“ in „Single“. Tatsächlich konnte ich das vor einiger Zeit bei einer Freundin beobachten, die ihre Statusmeldung auf StudiVZ änderte, dann wartete bis ihr (Ex-)Freund auf ihrem Profil auftauchte (in der Liste der letzten Besucher) und sich dann sicher war, dass sie jetzt beide wÜssten das es vorbei wäre.

Die Beziehung reduziert auf ein Datenbankfeld.

Liebst du mich?

NatÜrlich ist das bei einem Netzwerk wie StudiVZ ohne Newsfeed (Meldungen der Veränderungen auf Profilen der Freunde) relativ kompliziert, einfacher ist es bei Facebook. Man ändert den Status und sofort wird es automatisch dem gesamten Bekanntenkreis mitgeteilt. Das fÜhrt auch dazu, dass eventuell Interessierte sofort wissen dass derjenige wieder auf dem freien Markt verfÜgbar ist. Die Transaktionskosten sind von dramatischen Nächten voller Tränen auf Null gesunken. Auch das Facebook Beispiel habe ich so schon erlebt, Über die emotionalen und persönlichen Kosten die auf diese Art entstehen, möchte ich lieber nicht spekulieren.

Häufig fÜhrt die Änderung der Statusmeldung auch zu unvorhergesehenen Konsequenzen:
A ändert den Status auf „Beziehung“
B:„mit wem?“
A:„mit dir!“
B:„WAS?“

Die Frage die das ganze aufwirft ist natÜrlich die nach dem finalen Status, nein nicht „Single“ sondern DER FINALE STATUS, Tod. Nur wenige Social Networks sehen ein Statusfeld fÜr verstorbene Mitglieder vor, es mag daran liegen das die meisten von 22jährigen gegrÜndet werden die sich noch fÜr unsterblich halten… aber frÜher oder später wird die Frage aufkommen was tun mit den Zombie Profilen.

Das wichtigste ist die Statusmeldung.

Status Dead

„Florian hat seinen Status auf Tod geändert“ wäre sicherlich etwas harte Kost. Angenehmer wäre es, sich an den vertrauten Ritualen unserer Gesellschaft zu orientieren „Am 17.5.2008 ist Florian von uns gegangen, ihr könnt der Familie Nachrichten auf seinem Profil hinterlassen“. So oder so ähnlich könnte man den Tod in das Netzwerk integrieren. Viele Fragen bleiben offen was passiert mit Applikationen die automatisch Nachrichten schreiben „Florian wäre heute lieber in der Karibik“ ist wahrscheinlich wahr aber zwei Wochen nach dem Versterben eher taktlos. Auch Unternehmen wÜrden tote Fans wahrscheinlich lieber in einen eigenen Bereich verschieben, schließlich könnte ein Produkt z.B. aus dem Sicherheitsbereich das nur noch tote Fans hat einen etwas eigenartigen Eindruck hinterlassen.

Profile sollten also markiert werden und viele Funktionen deaktiviert, aber es wäre häufig schade sie komplett zu entfernen. Sie sind persönliche Orte, gefÜllt mit Nachrichten und Fotos, letztendlich mit Erinnerungen. Erinnerungen an einen Freund die nur einen Klick entfernt sind.

Ein Hinweis an den Leser:
Man sollte guten Freunden oder der eigenen Familie eine Möglichkeit geben nach dem eigenen Tod auf Emailaccounts und jede Art von Social Application zuzugreifen, sonst werden viele Kontakte nichts erfahren und viele Daten verloren gehen.

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Geschrieben von Florian

7. Juli 2008 um 10:58

Abgelegt in Facebook

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