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Florian Bailey über Social, User und Online Strategie

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Virales Design – wenn Applikationen von selbst wachsen – Teil:1

3 Kommentare

Teil 1 von 4

Wie bekommen wir mehr Nutzer? Das ist die grundsätzliche Frage, die sich jedes Online Projekt immer und immer wieder stellt. Die Antworten darauf sind Online Marketing, Suchmaschinenoptimierung und alle anderen werblichen Maßnahmen, die man nach Launch starten kann.

Aber gerade fÜr Social Applications, seien es Social Games, Social Networks oder jede andere Art von Social Software gibt es eine wichtige andere Möglichkeit, die häufig nicht genug berÜcksichtigt wird: Virales Design. Virales Design bedeutet die Applikation von Anfang so zu planen, dass sie fÜr sich selbst wirbt.
Häufig wird der Satz „Build it and they will come“ ironisch gebraucht. Entwickelt euer Projekt und die Nutzer werden von selbst kommen, klingt unsinnig. Aber der Satz und das dahinterstehende Konzept, dass Applikationen von selbst wachsen können, hat einen realen Hintergrund. Viele der erfolgreichsten Social Applications haben es geschafft, dass ihre User fast automatisch neue User werben. Sie sind viral geworden.
Viral ist nicht gleich Viralität

Viren greifen eine Zelle an

Ein Problem von Viralität als Konzept ist, dass es häufig mit viralem Marketing verwechselt wird. Jemand sagt „viral“ und alle Beteiligten fangen an Über witzige Videos nachzudenken. Viralität von Applikationen hat aber nur wenige Gemeinsamkeiten mit viralem Marketing.

Wie funktioniert virales Marketing?

Ein Beispiel fÜr virales Marketing sind die „Will it Blend“ Videos, die der Mixerhersteller Blendtec auf Youtube veröffentlich hat. Das beliebteste Video, in dem ein iPhone gemixt wird, wurde mittlerweile Über 6,8 Millionen Mal angesehen und hat den Umsatz deutlich gesteigert.
Das zeigt, dass virales Marketing funktionieren kann.

Ein beispielhafter Prozess des viralen Marketings kann folgendermaßen gestaltet sein:

Ein User entdeckt ein interessantes Video und leitet dieses an seine Freunde weiter. Diese wiederum sehen es sich selbst an und leiten es im besten Fall ebenfalls an ihre Freunde weiter.

Ob der User eine gute Applikation weiterempfiehlt, hängt jedoch von vielen verschiedenen und nicht immer nachvollziehbaren Faktoren ab.

Entdeckt jemand eine neue Applikation und empfiehlt sie per „word of mouth“, also Mundpropaganda, weiter, muss diese schon besonders toll sein. Online funktioniert das Ganze wesentlich einfacher, da die Weiterleitung oder Empfehlung immer nur einen Klick entfernt ist.

Bestimmte User können so ohne Zusatzaufwand 50 bis 100 Kontakten ein Video empfehlen. In der realen Welt kann ein User ein Video nur einem sehr kleinen Kreis ohne Mehraufwand empfehlen, daher ist wirklich schnelles virales Marketing hauptsächlich ein Online-Phänomen.

Viralität dagegen ist, wenn die Applikation an sich bereits Interaktion verlangt, die automatisch weitere Nutzer gewinnt. Ein einfaches Beispiel fÜr eine virale Applikation sind Systeme Über die Einladungen versendet werden, z.B. amiando oder evite. Ein Nutzer versendet Einladungen an seine Bekannten. Zum Bestätigen der Einladung mÜssen diese die Applikation benutzen. Ein relativ großer Teil der Nutzer wird bei der nächsten eigenen Einladung eventuell das gleiche System benutzen. Die Applikation wirbt quasi durch den Kernprozess der Nutzung bereits neue Nutzer.

Somit unterscheidet sich Viralität von viralem Marketing dadurch, dass die User durch den Kern der Applikation und nicht erst durch eine externe Funktion zur Applikation gebracht werden.

Bei der Planung von viralen Applikationen gilt es diese Art der Verbreitung zu berÜcksichtigen.

tbc… Teil 1 von 4

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Geschrieben von Florian

25. September 2009 um 14:32

Web Event Termine

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Nachdem die vielen Web Branchen Termine wie Barcamps, Webmontag, Konferenzen und Messen ziemlich unÜbersichtlich geworden sind haben wir http://www.webeventtermine.de/ gestartet. Eine einfache Ãœbersichtsseite fÜr alle Termine in D und Umgebung.

Geschrieben von Florian

16. März 2009 um 10:42

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Barcamp MÜnchen

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Am Wochenende war ich am MÜnchner Barcamp,sehr gute Veranstaltung, gut organisiert, danke an alle Beteiligten.

FÜr die Teilnehmer meiner Session: Usability & User Experience

Gute Zusammenschriften gibt es bei Xonio und bei mytwocents

Und ein nettes Foto


Partyservice NÜrnberg

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Geschrieben von Florian

14. Oktober 2008 um 07:56

Abgelegt in Barcamp,Usability,User Experience,User Interface

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Usability: Die Erwartungen des Users erfÜllen

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Eine Fehlerquelle ist es, die Erwartungen des Users nicht zu erfÜllen, eigentlich ist das der Hintergrund fÜr jede Art von Fehler.

Beispiele wie man Erwartungen nicht erfÜllt:

User erwartet Funktionalität die es nicht gibt

- Suchfunktion gibt es nicht
- ZurÜck Button funktioniert wegen Javascript/Ajax Aufbau nicht

Funktionalität tut etwa anderes als der User erwartet

- falsche Beschriftungen (Text testen)
- falscher Kontext, in der Gesamtstruktur an der falschen Stellen


Funktionalität befindet sich am falschen Ort

Der User erwartet Funktionalität an einem bestimmten Ort, da sie im Großteil der Fälle dort angeordnet ist, verlegt man die Funktionalität an einen anderen Ort wird die Nutzung erheblich schwerer.

HierfÜr ein Beispiel:
Ich installiere eine neue Firefox Erweiterung und wo erscheint die neue Funktionalität?

Nicht hilfreich

Ganz rechts unten entspricht nicht meinen Erwartungen, d.h. ich muss die Funktionalität suchen und meine User Experience ist erstmal fÜr 5 Minuten ziemlich schlecht. Keine Hilfefunktion, keine Erklärung.

Hilfreich wenn man sich nicht sicher ist wo Funktionalität sein sollte ist Fragen. Einfach mehrere Personen fragen wo sie etwas bestimmtes erwarten wÜrden, daraus kann man quasi eine verbale Heatmap erstellen und bekommt zumindest kein völlig falsches Ergebniss.

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Geschrieben von Florian

2. Oktober 2008 um 07:33

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