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Florian Bailey über Social, User und Online Strategie

Usability: Die Erwartungen des Users erfÜllen

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Eine Fehlerquelle ist es, die Erwartungen des Users nicht zu erfÜllen, eigentlich ist das der Hintergrund fÜr jede Art von Fehler.

Beispiele wie man Erwartungen nicht erfÜllt:

User erwartet Funktionalität die es nicht gibt

- Suchfunktion gibt es nicht
- ZurÜck Button funktioniert wegen Javascript/Ajax Aufbau nicht

Funktionalität tut etwa anderes als der User erwartet

- falsche Beschriftungen (Text testen)
- falscher Kontext, in der Gesamtstruktur an der falschen Stellen


Funktionalität befindet sich am falschen Ort

Der User erwartet Funktionalität an einem bestimmten Ort, da sie im Großteil der Fälle dort angeordnet ist, verlegt man die Funktionalität an einen anderen Ort wird die Nutzung erheblich schwerer.

HierfÜr ein Beispiel:
Ich installiere eine neue Firefox Erweiterung und wo erscheint die neue Funktionalität?

Nicht hilfreich

Ganz rechts unten entspricht nicht meinen Erwartungen, d.h. ich muss die Funktionalität suchen und meine User Experience ist erstmal fÜr 5 Minuten ziemlich schlecht. Keine Hilfefunktion, keine Erklärung.

Hilfreich wenn man sich nicht sicher ist wo Funktionalität sein sollte ist Fragen. Einfach mehrere Personen fragen wo sie etwas bestimmtes erwarten wÜrden, daraus kann man quasi eine verbale Heatmap erstellen und bekommt zumindest kein völlig falsches Ergebniss.

Geschrieben von Florian

2. Oktober 2008 um 07:33

Usability und IA – Review des SPON Headers

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Neulich habe ich mir den Spiegel Online Header etwas genauer angesehen.

Interessant an dem Header ist, dass es eines der meistgesehenen Elemente im deutschsprachigen Internet ist. Es ist außerdem ein sehr stark gebrandetes Element, unverwechselbar in der Gestaltung und muss fÜr Millionen User als Navigation funktionieren.

Hier der Orginal Header
Header Orginal

Wenn man sich das einzelne Element ansieht statt der ganzen Seite, fallen einem Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten auf. Es werden die gleichen Fehler gemacht wie auf kleineren Seiten, zu viele Elemente und zu wenig Struktur.

Datum

Das Datum ist ein sehr skurriles Element, dass sich hartnäckig auf Internetseiten von Zeitungen und Magazinen hält. Egal ob FAZ, New York Times oder SZ es scheint wichtig zu sein, dem User mitzuteilen welches Datum heute ist. Da die meisten User bereits eine Datumsanzeige auf ihrem Desktop haben, gibt es dafÜr keine sinnvolle BegrÜndung. Es scheint einen gewissen nostalgischen Wert zu haben.

Suchfeld

Suchfelder sind eigentlich einfach: ein Eingabefeld und ein Button “Suchen”.

Bei Spiegel Online sehen wir die beliebte Variante mit dem auslösenden Icon statt einem klaren Button. Buttons sollten immer klar als solche erkennbar sein und es sollte erkennbar sein was sie auslösen.

Eine beliebte, aber unsinnige Variante ist der “Finden” Button.
. “Bei uns sucht man nicht sondern findet man” scheint jemand gedacht zu haben. Es gilt die Grundregel wenn es ein universales Standard Interface fÜr eine Funktion gibt, sollte man sehr triftige GrÜnde haben sich nicht daran zu orientieren. Auch die Logik hinter dem Begriff “Finden” ist falsch. Es ist keine Aktion. Ich kann in den Wald gehen um etwas zu suchen aber nicht um etwas zu finden. In der User Experience verspricht der Begriff eventuell mehr als er halten kann, was wenn es kein Ergebniss gibt und der User nichts findet?

nix gefunden

Schade, dass bei der SZ nicht konsequent “Findergebniss nicht gefunden” angezeigt wird.

Schlechte Gliederung

In der obersten Leiste des SPON Headers ist alles durcheinandergeworfen. Zusätzlich sind einige Begriffe ungeschickt gewählt. “Startseite” fÜhrt nicht zur Startseite, sondern zur Erklärung wie man diese Seite zur Startseite macht.

“Schlagzeilen” hätte ich als Link zur Startseite interpretiert, fÜhrt aber zu diversen Newstickern.Und gleich neben RSS findet man das TV-Programm.

Geändert

Obwohl nicht viel geändert ist, merkt man wie nur das Ändern dieser kleinen Elemente den Header klarer und einfacher zu nutzen macht. Um so weniger Ablenkung der User hat, um so eher findet er sein Ziel.

Geschrieben von Florian

29. September 2008 um 04:31

Write and build for humans

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…companies so lobotomized that they can’t speak in a recognizably human voice build sites that smell like death.

The Live Web

Geschrieben von Florian

26. September 2008 um 19:30

Social App Lab & OMD

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Nach langer Planung haben wir jetzt das Social App Lab gestartet, das ist eine Zusammenarbeit von mir und InsertEFFECT um die Bereiche Social Applications und Widgets besser abdecken zu können.

Bei Facebook Applications und ähnlichen relativ kleinen abgeschlossenen Projekten macht es nur wenig Sinn Konzeption und Entwicklung zu trennen, daher fÜr uns der Schritt das in Zukunft gemeinsam zu machen.
Ich leite die Beratung und konzipiere die Applikationen und Inserteffect entwickelt sie, zwar gab es diese Zusammenarbeit jetzt schon länger, aber wir fanden das sie auf Dauer ein eigenes zuhause verdient. Das heißt es gibt jetzt auch ein eigenes Blog zum Thema Facebook Applications, und allem was dazu gehört (Viralität, usw.).

Mittwoch und Donnerstag werde ich auf der OMD sein einfach per XING, Mail, Facebook, Twitter kontaktieren.

Geschrieben von Florian

16. September 2008 um 15:15

Abgelegt in Facebook,Opensocial