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Sueddeutsche.de – User Generated Trash
Ich verstehe das Konzept hinter Sueddeutsche.de nicht.
Auf den ersten Blick sollte man es begrüßen, endlich echte Leserbeteiligung, jeder Leser kann jeden Artikel kommentieren
und der Kommentar steht direkt unter dem jeweiligen Artikel. Das Konzept klingt gut hat aber einen Nachteil es übersieht den Umstand das 90% jeder Art von User Content, insbesondere im Fall von “Meinungs”-Content totaler Müll ist.
Der Trick ist es die User selbst filtern zu lassen, Social Media Funktionen fungieren als Suchmaschine um nur den brauchbaren User Content präsentieren zu müssen. Den gesamten Müll zu präsentieren verschiebt das Gewicht von Sueddeutsche.de.
Ein Aktuelles Beispiel: Der EU-Reformvertrag
Entsprechen diese Kommentare dem Durchschnitts Leser der Sueddeutschen? Will dieser sie lesen? Besitzen sie irgendeinen Wert? Tragen sie etwas bei?
Im Gegenteil durch die Kommentare wird der Artikel abgewertet, zwar gibt es ein Kommentarbewertungssystem dieses aber hat keinerlei Filterfunktion. der normale Leser sollte nur Kommentare angezeigt bekommen die bereits in der Community gefiltert sind. Das klassische Beispiel sind die slashdot Kommentare sie gelten als interessant und humorvoll da die Standardeinstellung dem User nur Kommentare über einer gewissen Bewertungshürde zeigt.
Tatsächlich liesse sich diese Art von Filtersystem noch viel interessanter in einer Community wie Sueddeutsche.de gestalten, mehr Reputation orientiert, Kommentarblogs für die einzelnen User, Kommentare sehr hoch bewerteter User werden automatisch angezeigt die niedrig bewerteter User müssen erst von eingeloggten Usern bewertet werden.
Warum sollte ich momentan bei Sueddeutsche.de aktiv werden? Was wären meine Vorteile?
Es wirkt als würden die Verlage Community Funktionen auf ihren Seiten entwickeln ohne sich grundsätzlich Gedanken über Ihre Rolle zu machen. Als Zeitungsverlag sind sie mein Informationsfilter, mein Beschützer vor dem nutzlosen und der Zeitverschwendung, beides sollten sie auch online sein.