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Florian Bailey über Social, User und Online Strategie

Archive for the ‘Social Experience’ Category

Social Experience / Categorizing social web apps from a user perspective – Session Web2open Europe

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Nicole asked me to write something about the session I’m doing in Berlin. I did a session with the same title at the barcamp in Munich, but this session was more like a draft version of some ideas and concepts I’m currently working/playing with.

What do users want in any kind of social web app? What are their intentions?
How can you use those intentions to built something that is useful to other users?
How can my users become viral agents or why do they become viral agents?

I’m trying to categorize certain kinds of interactions between users and the different kinds of social apps, the use of this is an easier understanding where an app lacks functionality.
One of the key factors is the difference in content from the user perpective.
“Low Value User Generated Content” is content that is dependend on the user who creates it, my facebook profile has no value to somebody who has no connection to me.
“High Value User Generated Content” is not depended on a any kind of connection to the user, every wikipedia page can be useful even if I created it and you never met me.

I’m also going to use and expand a bit on the term “social objects” which Yuri Zengestrom wrote and talked about a lot in the last year.

This is all still “under construction” but I hope I can share some interesting insights and get some feedback.
See you in Berlin.

Some Keywords: sharing, mailable, intrinsic motivation, Real World Relevance, clique effects, why nobody sells his friends,

Tönungsfolie

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Geschrieben von Florian

22. Oktober 2007 um 16:07

Sueddeutsche.de – User Generated Trash

4 Kommentare

Ich verstehe das Konzept hinter Sueddeutsche.de nicht.
Auf den ersten Blick sollte man es begrÜßen, endlich echte Leserbeteiligung, jeder Leser kann jeden Artikel kommentieren
und der Kommentar steht direkt unter dem jeweiligen Artikel. Das Konzept klingt gut hat aber einen Nachteil es Übersieht den Umstand das 90% jeder Art von User Content, insbesondere im Fall von “Meinungs”-Content totaler MÜll ist.

Der Trick ist es die User selbst filtern zu lassen, Social Media Funktionen fungieren als Suchmaschine um nur den brauchbaren User Content präsentieren zu mÜssen. Den gesamten MÜll zu präsentieren verschiebt das Gewicht von Sueddeutsche.de.

Ein Aktuelles Beispiel: Der EU-Reformvertrag

Entsprechen diese Kommentare dem Durchschnitts Leser der Sueddeutschen? Will dieser sie lesen? Besitzen sie irgendeinen Wert? Tragen sie etwas bei?

Im Gegenteil durch die Kommentare wird der Artikel abgewertet, zwar gibt es ein Kommentarbewertungssystem dieses aber hat keinerlei Filterfunktion. der normale Leser sollte nur Kommentare angezeigt bekommen die bereits in der Community gefiltert sind. Das klassische Beispiel sind die slashdot Kommentare sie gelten als interessant und humorvoll da die Standardeinstellung dem User nur Kommentare Über einer gewissen BewertungshÜrde zeigt.
Tatsächlich liesse sich diese Art von Filtersystem noch viel interessanter in einer Community wie Sueddeutsche.de gestalten, mehr Reputation orientiert, Kommentarblogs fÜr die einzelnen User, Kommentare sehr hoch bewerteter User werden automatisch angezeigt die niedrig bewerteter User mÜssen erst von eingeloggten Usern bewertet werden.

Warum sollte ich momentan bei Sueddeutsche.de aktiv werden? Was wären meine Vorteile?

Es wirkt als wÜrden die Verlage Community Funktionen auf ihren Seiten entwickeln ohne sich grundsätzlich Gedanken Über Ihre Rolle zu machen. Als Zeitungsverlag sind sie mein Informationsfilter, mein BeschÜtzer vor dem nutzlosen und der Zeitverschwendung, beides sollten sie auch online sein.

Geschrieben von Florian

19. Oktober 2007 um 09:16

Abgelegt in Social Experience,Social Networks,Zeitungszukunft

Barcamp MÜnchen – Danke

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Es war Barcamp in MÜnchen und wie immer war es die Fahrt wert. Nochmal danke an alle die eine Session gehalten haben in der ich war und an alle Gesprächspartner.
Was mir immer wieder auffällt ist das viele sich nicht trauen eine Session zu halten, wenn ich dazu komme werde ich versuchen einen kleinen Guide “Wie sehen Sessions aus und warum ich kein Ãœberexperte sein muss um eine Session zu halten” zu verfassen.

Meine Usability Session ( schnell und gÜnstig testen ) war wie in Frankfurt wieder vielbesucht, ich verspreche mir in Berlin einen größeren Raum zu suchen. Danke auch an Jan Böhme der m-pathy, ein sehr interessantes Mouse-Tracking Tool vorgestellt hat.

Social Experience Session

Das Feedback hat mich sehr gefreut, es war das erstemal das ich mit einigen der Konzepte mit denen ich gerade arbeite an die Öffentlichkeit gegangen bin. High Value und Low Value Content, Cliquen Effekte usw. sind alles Effekte und Konzepte die ich erst im letzten Jahr schrittweise formuliert habe. Ich hoffe das alles in den nächsten Monaten schrittweise in eine Form zu bringen die ich auch schriftlich präsentieren kann ( Blog, Artikel, Buch … mal sehen ). Das wird aber sicherlich einige Zeit dauern, bis dahin stehe ich natÜrlich zur VerfÜgung falls es noch Fragen gibt.

Ein besonderes Dankeschön an Cisco und alle anderen Sponsoren.


Partyservice in Erlangen, NÜrnberg, FÜrth

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Geschrieben von Florian

9. Oktober 2007 um 09:23

Abgelegt in Events,Social Experience

Wieviele Social Networks braucht ein Mensch ?

1 Kommentar

15 – 20 mindestens, ob mehr oder weniger hängt von den Interessen des Users ab.
In manchen dieser Fälle kann ein Netzwerk auch mehrere Funktionen Übernehmen, in anderen fällen ist das quasi unmöglich, die folgende Liste ist nicht repräsentativ sondern soll einfach mal mein Nutzerverhalten beschreiben.

Fotos:
Ein Social Network in dem ich meine Fotos hochladen kann und das als Webapp gleichzeitig alle meine Digitalfotos sichert – kann sogar kostenpflichtig sein wenn die Fotos dafÜr sicher sind ( Übrigens eine enorme Marktnische viele Leute haben zuhause Digitalfoto Backup Panik, ich werde ständig darauf angesprochen )

Familie:
Mit meiner Familie in Kontakt zu bleiben fällt mir manchmal schwer, ich vergesse anzurufen und verlege z.B. die Handynummer meines Cousins. Es gibt also Platz fÜr ein Netzwerk in diesem Raum. Allerdings ist es wahrscheinlicher das ich diese Funktionen hauptsächlich in den verschiedenen anderen Netzwerken finde ( mein Cousin macht sozusagen auch Fotos ).
Musik:
Ob ich will oder nicht Last.FM ist mein Radio, meine Quelle fÜr neue Musik und das Social Network das ich stärksten nutze, obwohl ich noch nie einem anderen User eine Nachricht gesendet habe.

Rezepte:
Ich koche leidenschaftlich gerne, gäbe es ein Social Network das mich zu 100% Überzeugt wäre ich dort Mitglied, vorstellbar ist das z.B. Slow Food irgendwann ein Netzwerk aufbaut, dann wäre ich dort Mitglied.

Reisen:
Gelegentlich brauche ich Reisetipps, hier wäre es gut möglich in bis zu drei Netzwerken Mitglied zu sein je nach Reiseziel. Ein schönes neues ist Globalzoo

Events:
Spezialevents wie z.B. das Barcamp Köln, bekommen so oder so ihre eigenen Netzwerke, da das deutlichen Mehrwert bietet bin ich dort Mitglied.

Einladungen:
Ein Einladungservice auf dem die Eingeladenen Profile anlegen können, letztendlich wieder eine Mischung aus Webapp und Social Network, nutze Amiando sehr intensiv, der Zusatznutzen ist so groß das etwa 20% der Leute die ich darÜber einlade sofort anfangen ebenfalls Events auf die gleiche Art zu managen.

Businesskontakte:
Xing ist essentiell, haben sich die 200€ die ich Ihnen bis jetzt gezahlt habe gelohnt ? Ja.
Wenn Linkedin in Deutschland relevanter wird werde ich auch das nutzen mÜssen, das ist Business kann man
sich nicht aussuchen. In eventuellen Netzwerken von Branchenverbänden mÜsste ich wahrscheinlich auch Mitglied sein.

In Kontakt bleiben:
Studivz hat da eine relativ unangefochtene Stellung. Ein lokales Netzwerk könnte es noch ergänzen.

Sport:
Ein gutes Social Network zum Thema Rudern könnte mich als Mitglied zählen

Ebay:
Da sie sich so entwickeln werde ich wohl zwangsweise im Ebay Netzwerk Mitglied sein.

Amazon:
siehe Ebay

Themenspezifisches Netzwerk:
Bis jetzt gibt es keines das mich zu 100% antreibt, aber frÜher oder später ist das unausweichlich,
ein Beispiel wäre das Netzwerk auf der Seite der TED Conference hätte mich vor ein paar Wochen schon fast angemeldet

Kommunikation:
Ist Skype ein Social Network ? Twitter ? usw. usw .

Das Gerede von einer Blase ist irreal und faktisch nicht richtig. Es hängt davon ab was man von einem Network erwartet. 250 Millionen Euro wert ? Ja manches ist deutlich Überbewertet. Aber in vielen Nischen lassen sich Networks auch mit 3 Leuten und 5000 Mitgliedern erfolgreich betreiben, dazu braucht man nichtmal eine Bewertung sondern nur ausreichende mtl. Einnahmen. Wenn das Ziel ein Überbewertet Exit ist dann wird es schwieriger, geht es um ein tragfähiges kleines bis mittleres Business wird es mit jedem Tag einfacher.

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Geschrieben von Florian

20. Juli 2007 um 08:55

Abgelegt in Nischen,Social Experience,Social Networks